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Geldanlage Diamanten

Diamanten kaufen

Diamanten als Geldanlage

Diamanten als Geldanlage kaufen

Diamanten kaufen als Geldanlage ist ein Investment, dass sich mehr lohnen kann als Edelmetalle. Darauf stoßen immer mehr Privatanleger, seit der Goldpreis ab 2012 in den Sinkflug übergegangen ist. Dabei ist natürlich einiges zu beachten, denn die zertifizierte Qualität der Steine spielt eine überragende Rolle, wenn Menschen Diamanten als Geldanlage kaufen und in den heimischen Tresor legen möchten.

Diamanten

Diamanten - Geldanlage: Wie bemisst sich der Wert?

Diamanten gibt es in unterschiedlichsten Gewichten, Reinheiten, Schliffen und Farben. Entscheidend für den Wert sind die vier C Carat-Clarity-Cut-Colour, doch der Laie kann sie weder richtig beurteilen noch daraus einen auch nur annähernd exakten Wert ableiten. Dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, an denen sich auch unerfahrene Käufer orientieren können. Zunächst einmal: Die Karatzahl eines Diamanten hat nichts mit der Karatbestimmung von Edelmetallen zu tun. Ein Edelstein-Karat sind rund 0,2 Gramm, und so viel sollte ein Diamant auch mindestens wiegen. Er lässt sich dann recht gut wieder verkaufen, was auf diesem Markt entscheidend ist. Zudem kaufen Anleger am besten lupenreine Qualitäten mit klassischem Brillantschliff. Farbige Diamanten sind sehr selten und daher sehr teuer, doch hier droht immer wieder Betrugsgefahr. Zudem gelten sie als schwer verkäuflich und sind daher etwas für Liebhaber und Personen mit sehr viel Geld, die das gute Stück - wenn überhaupt - auf einer Fachauktion veräußern. Grundsätzlich gilt: Die teuren Steine benötigen ein gemmologisches Zertifikat, also ein Edelsteingutachten durch ein anerkanntes Labor. Das Gutachten selbst muss fälschungssicher (Hologramm, Mikroschrifteinsätze) gestaltet sein. Die Branche weiß, dass ein Diamant nur so wertvoll sein kann, wie das ihn begleitende Zertifikat aussagt. Doch am Markt tummeln sich unseriöse Labors, die Zertifikate auch für minderwertige Steine ausstellen und diese hochpreisen. In Deutschland ist das DPL in Idar-Oberstein anerkannt (Diamant-Prüflabor), in Antwerpen das HRD (Hoge-Raad voor Diamant) und in den USA das GIA (Gemological-Institute of America), diesen Zertifikaten kann jeder Käufer trauen. Die Nummer des Zertifikats sollte im Stein auf der Rondiste (der breitesten Seite) eingelasert sein, sie ist winzig klein.

Investmentportfolio aus Diamanten?

Was sich im Krimi sehr gut macht - der Protagonist mit einem kleinen Beutel voller Diamanten (seiner ganzen Barschaft) unterwegs - ist im wahren Leben wenig geeignet: ein Investment, das nur auf Edelsteine setzt. Maximal zehn Prozent des Gesamtvermögens sollten so angelegt werden, Ende 2013 lohnt sich gegebenenfalls eine Umschichtung von Edelmetallen auf Diamanten. Der Kauf mit Zertifikat empfiehlt sich an preiswerten Stellen, also im Internet oder auf Auktionen, nicht jedoch beim Juwelier vor Ort. Dort fällt der Handelsaufschlag exorbitant aus. Beim Handel ist die Mehrwertsteuer (Deutschland: 19 Prozent) zu entrichten, weshalb solche Investments langfristig anzudenken sind. Als Absicherung gegen Hyperinflation oder andere Wirtschafts- und Währungskrisen lohnen sich Diamanten als Geldanlage auf jeden Fall. Rohdiamanten und geschliffene Diamanten.